Im Jahr 1844 erreichte die erste Eisenbahnlinie aus Frankreich Basel. 1957 wurde die Strecke elektrifiziert. Während der Wechsel im Stromsystem für Personenzüge kein Problem darstellte, mussten Güterzüge zwischen den Rangierbahnhöfen St-Louis und Muttenz mit Diesellokomotiven betrieben werden, was zu Beschwerden der Anwohner entlang der Strecke über Abgase führte. Die SNCF kaufte daraufhin neun zweistromfähige Lokomotiven, C 20151 bis C 20519, die von der SBB Ee 3/3 II abgeleitet waren. Ab 1962 wurden diese kleinen Lokomotiven mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 40-60 km/h im Doppelzug für den SNCF-Güterverkehr zwischen St-Louis und Muttenz eingesetzt. Die neun Lokomotiven wurden 1971/1972 durch die SNCF BB 20200 ersetzt und an die SBB verkauft. Am 9. Mai 1963 lieferte die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur die C 20188 an die SNCF und verkaufte sie, wie oben erwähnt, 1971/1972 an die SBB, die sie als Rangierlokomotive, zuletzt in Basel SBB bis 2011, einsetzte. Die Lokomotive gelangte anschließend zu den Industrieanlagen in Yverdon, wo sie bis 2019 ICN-Züge bewegte. Im Jahr 2020 wurde sie in Biel/Bienne abgestellt und später nach Balsthal überführt, mit dem Ziel, die letzte verbliebene zweistromfähige Ee 3/3 wieder in Betrieb zu nehmen.
Wie zu sehen ist, hat das ‚Team C 20155‘ hervorragende Arbeit geleistet, und die interessante Lokomotive in SNCF-Lackierung ist ein besonders schönes Juwel auf Schweizer Gleisen. Das Bild zeigt die Lokomotive in Balsthal während der Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am 8. November 2025.
Stefan Wohlfahrt http://klein-aber-fein---imagination.startbilder.de/ 09.11.2025, 114 Aufrufe, 0 Kommentare · automatisch übersetzt
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